Erwartungen von Absolventen an ihre zukünftigen Arbeitgeber -

Ein erster Ergebnisbericht

Top 10 Gründe, in Halle zu studieren

Wir stell­ten den Stu­die­ren­den die offe­ne Fra­ge: Was war für dich der Grund, in Hal­le zu stu­die­ren?
Die Erge­nis­se von über 750 Befrag­ten sehen Sie links. Auf­fäl­lig ist dabei, dass die Nähe zur Hei­mat der am zweit­häu­figs­ten genann­te Grund ist, in Hal­le zu stu­die­ren, gefolgt von dem — mut­maß­lich guten — Ruf der Uni­ver­si­tät und gerin­gen Lebens­hal­tungs­kos­ten. Das Stu­di­en­an­ge­bot in Hal­le ist für fast jeden vier­ten ein wich­ti­ger Grund in Hal­le zu stu­die­ren.

Erwartungen der Studierenden an ihre zukünftige Arbeitsstelle

Die Fra­gen an Stu­die­ren­de der MLU Hal­le-Wit­ten­berg aus allen Fakul­tä­ten las­sen sich in drei Kate­go­ri­en unter­tei­len: Har­te und wei­che Fak­to­ren sowie Umfeld­fak­to­ren. Har­te und wei­che Fak­to­ren bezie­hen sich direkt auf die Arbeits­stel­le und die mit ihr ver­bun­de­nen Gege­ben­hei­ten quan­ti­ta­ti­ver (har­te Fak­to­ren) oder qua­li­ta­ti­ver (wei­che Fak­to­ren) Natur. Umfeld­fak­to­ren bezie­hen sich dage­gen auf das räum­li­che Umfeld der Arbeits­stel­le und sind vom Arbeit­ge­ber nur bedingt beein­fluss­bar.

Bei den har­ten Fak­to­ren lässt sich in der Mas­se fest­stel­len, dass die Bezah­lung der Arbeit nicht die wich­tigs­te Moti­va­ti­on ist. Viel­mehr wünscht sich die kom­men­de Genera­ti­on  dage­gen Sicher­heit und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten.
Die räum­li­che Ent­fer­nung von Wohn- und Arbeits­ort ist ca. 85% der Befrag­ten wich­tig oder eher wich­tig.

Den Wech­sel in ein Berufs­feld, das zum Abschluss kei­nen oder nur wenig Bezug hat, kön­nen sich fast 60% nicht oder eher nicht vor­stel­len. Einen Bezug der zukünf­ti­gen Arbeits­stel­le zu ihrer Fach­rich­tung wünscht sich dem­nach ein gro­ßer Teil der der­zeit Stu­die­ren­den. Betrach­tet man die wei­chen Fak­to­ren der Wün­sche von zukünf­ti­gen Absol­ven­ten an ihre Arbeit­ge­ber fällt zuerst auf, dass die bei­den wich­tigs­ten Fak­to­ren nicht auf die Arbeits­stel­le bezo­gen sind, son­dern auf Frei­zeit und Fami­lie.

Jeweils über 60% der Befrag­ten geben an, dass ihnen Zeit für Hob­bys und Kon­tak­te sowie die Ver­ein­bar­keit von Arbeit und Fami­lie wich­tig sind, sogar für über 90% sind sie wich­tig oder sehr wich­tig. Gene­rell fällt hier auf, dass die Zustim­mung zu den wei­chen Fak­to­ren ein wenig stär­ker ist als zu den zuvor betrach­te­ten har­ten Fak­to­ren.

Die Erkennt­nis, dass Team­work und Mit­ein­an­der an drit­ter Stel­le und Atmo­sphä­re des Arbeits­plat­zes auf Rang vier plat­ziert sind bestä­tigt, dass der nächs­ten Genera­ti­on von Arbeit­neh­mern qua­li­ta­ti­ve Fak­to­ren wich­tig sind. Für mehr Frei­zeit weni­ger Bezah­lung in Kauf zu neh­men sind zwar auch über 70% der Befrag­ten bereit, nur auf reich­lich 20% trifft dies jedoch voll zu. Man kann dar­aus schluss­fol­gern, dass eine Balan­ce zwi­schen Beruf­li­chem und Pri­va­tem der gegen­wär­ti­gen Genera­ti­on zwar wich­tig ist, sie aber nicht bereit ist, dafür finan­zi­el­le Ein­bu­ßen hin­zu­neh­men.  Last but not least zeigt der Blick auf die Ant­wor­ten im Bereich der Umfeld­fak­to­ren, dass die infra­struk­tu­rel­le Anbin­dung hier der wich­tigs­te Aspekt ist.

Inter­es­san­ter­wei­se liegt der Woh­nungs­markt an letz­ter Stel­le. Für unter 20% ist die­ser ein wich­ti­ger Fak­tor bei der Wahl einer Arbeits­stel­le. Man kann mut­ma­ßen, dass der ent­spann­te Woh­nungs­markt in Hal­le — im Ver­gleich zu gro­ßen Städ­ten mit hohen Miet­prei­sen — dazu beträgt, dass bezahl­ba­rer Wohn­raum von den Befrag­ten eher als nach­ran­gig bewer­tet wird.

An zwei­ter Stel­le ste­hen Bil­dungs- und Erzie­hungs­an­ge­bo­te mit 30% vol­ler Zustim­mung zu deren Rele­vanz für die Ent­schei­dung für oder gegen eine Arbeits­stel­le. Bei den Umfeld­fak­to­ren fällt jedoch auf, dass sie im Ver­gleich zu den zuvor betrach­te­ten har­ten und wei­chen Fak­to­ren im Schnitt gerin­ge­re Zustim­mungs­wer­te errei­chen.

In der wei­te­ren Aus­wer­tung suchen wir Unter­schie­de im “Hier­blei­be­po­ten­zi­al”, zum Bei­spiel in Abhän­gig­keit von der Ent­fer­nung des Hei­mat­or­tes der Stu­die­ren­den von Hal­le und nach Prä­fe­ren­zen über har­te, wei­che und Umfeld­fak­to­ren. Wenn Sie Inter­es­se an wei­te­ren Infor­ma­tio­nen haben schrei­ben sie uns eine Email an info@campusvisionhalle.de.